top of page
Duale Ausbildung.jpg
In der Schule

Betrieblich organisierte Grundbildung (SOG)

Die Ausbildung in der Handelsmittelschule ist nach dem 3+1  System gegliedert. Dieses System sieht 3 Jahre in der Handelsmittelschule und 1 Jahr Praktikum in einem Ausbildungsbetrieb vor.

 

Die Lernenden erhalten bei erfolgreichem Abschluss das eidgenössische Fähigkeitszeugnis "Kaufmann/-frau EFZ" sowie die Berufsmaturität Wirtschaft (BM-W).

 

Die IGKG-Wallis organisiert die kaufmännischen Praxiskurse während des 2. und 3. Lehrjahrs in der Handelsmittelschule sowie die überbetrieblichen Kurse während des Praktikumsjahrs im Ausbildungsbetrieb. 

Schlittschuhläufer
Ablauf-Kaufleute D&A_2012_SOG
Bodyflying_Sion-Wallis
KV Ausbildung Praktikum SOG
Verwenden von digitalen Gadgets
Studieren
Blended learning mit Konvink
Methode iperka_strukturiertes-konzeptionelles-Arbeiten

IPERKA

IPERKA ist eine Methode in sechs Schritten, welche dazu dient, Arbeitsauftrage oder Projekte so zu strukturieren, dass nach jedem Etappenziel Selbstreflexionen, Auswertungen und gewonnene Erkenntnisse in den Prozessablauf mit einfliessen können.

 

Im Arbeitsalltag können diese
6 Schritte helfen, Arbeitsaufträge, aber auch das Lernen im Betrieb zu planen und auszuführen. IPERKA eignet sich auch sehr gut für die Planung und Durchführung von ALS und Praxisauftrag.

Lern- und Leistungsdokumentation KV

LERN- UND LEISTUNGS-DOKUMENTATION (LLD)

Die LLD) enthält alle grundlegenden Informationen, die angehende Kaufleute EFZ für ihre Ausbildung im Betrieb und in den überbetrieblichen Kursen (ÜK) sowie für den betrieblichen Teil des Qualifikationsverfahrens benötigen.

Die Praktikumsbetriebe sind für die Beschaffung der Lern- und Leistungsdokumentation für die Lernenden verantwortlich. Diese kann online unter www.hep-verlag.ch/efz bestellt werden.
 

Gesetzliche Grundlagen und Hilfsmittel

Auf der Website der IGKG Schweiz finden Sie folgende Grundlagendokumente:

- Bildungsverordnung
- Bildungsplan
- Leistungszielkatalog D&A
- Organisationsreglement für die überbetrieblichen Kurs

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schweizerischen Konferenz der kaufmännischen Ausbildungs- und Prüfungsbranchen (SKKAB): www.skkab.ch 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die schulisch organisierte Grundbildung (SOG) findet hauptsächlich in einer Handelsmittelschule statt. 

  • Im Anschluss an die schulische Ausbildung wird in einem Betrieb ein Langzeitpraktikum durchgeführt, um den betrieblichen Teil der Ausbildung sicherzustellen.

  • Als Basis der betrieblichen Ausbildung gilt die Lern- und Leistungsdokumentation (LLD).

  • Im 2. und 3. Lehrjahr besuchen sie kaufmännische Praxiskurse (KPK, 2 x 2 Tage), sowie thematische Praxiskurse (TPK) welche von den Schulen ausgewählt werden können.

  • Während des Praktikumsjahres werden die Lernenden an 4 Tagen überbetriebliche Kurse besuchen.

  • Im Langzeitpraktikum wird von den Lernenden der schulisch organisierten Grundbildung (SOG) 1 ÜK-KN absolviert. Die Note für den ÜK-KN fliesst zusammen mit den beiden ALS-Noten aus dem Langzeitpraktikum und der im Rahmen der integrierten Praxisteile (IPT) gesetzten Note in die betriebliche Erfahrungsnote ein.

  • Wichtiger Hinweis zum Öffnen des Ausbildungs- und Leistungsprofils (ALP):
    Das
    Ausbildungs- und Leistungsprofil steht als dynamisches PDF-Dokument zur Verfügung. Bitte achten Sie zwingend auf die Informationen im Dokument «Tipps zum Öffnen der Formulare»
    Videoanleitung für Browsereinstellung zum Öffnen der PDF-Dokumente

  • Die neue Bildungsverordnung 2023 gilt für Lernende der schulisch organisierten Ausbildung
    (SOG 3+1) ab Praktikumsbeginn im 2026.

  • Bis zu diesem Zeitpunkt gelten sowohl für die Lernenden wie auch für die Betriebe die das Praktikumsjahr anbieten die Bedingungen der Bildungsverordnung 2012.

  • Die Ziele und Anforderungen nach der Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Kauffrau/Kaufmann mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) werden in Form von Handlungskompetenzen, gruppiert nach Handlungskompetenzbereichen (nachfolgend: HKB), folgendermassen festgelegt:

  1. HKB-A Handeln in agilen Arbeits- und Organisationsformen

  2. HKB-B Interagieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld

  3. HKB-C Koordinieren von unternehmerischen Arbeitsprozessen

  4. HKB-D Gestalten von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen

  5. HKB-E Einsetzen von Technologien der digitalen Arbeitswelt

  • In den Handelsmittelschulen erfolgt die Vermittlung der Berufskenntnisse in den HKB B bis D in den HKB-bezogenen Trainingseinheiten und in den schulischen Praxisaufträgen ab Schulbeginn 2023.

  • Die Vermittlung des HKB E richtet sich nach den Leistungszielen des Bildungsplans zur Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Kauffrau/Kaufmann mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) der SKKAB.

Reglement der Handelsmittelschulen:

https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/413.106

bottom of page